New England - Cape Cod ist der beliebteste und eleganteste Badeort der US-Ostküste - und auch perfekt für eine Buckelwal-Safari.

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Cape Cod ist der beliebteste und eleganteste Badeort der US-Ostküste - und auch perfekt für eine Buckelwal-Safari.

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Foto: istock/Kenneth Wiedemann

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Cape Cod ist der beliebteste und eleganteste Badeort der US-Ostküste - und auch perfekt für eine Buckelwal-Safari.

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Wale NEW ENGLAND

Die Gegend zwischen Cape Ann und Cape Cod galt im 18. und 19. Jahrhundert als weltweites Zentrum des Walfangs. Heute werden von hier aus vor allem Finnwale und Buckelwale beobachtet.

Der Grund für das große Walvorkommen an der Ostküste der USA ist die Stellwagen Bank, 35 Kilometer östlich von Boston: ein riesiges Unterwasser-Plateau, das zu den artenreichsten marinen Lebensräumen der Welt gehört und für viele Wale ein reichhaltiges Nahrungsgebiet ist. Nantucket, Provinceton und New Bedford waren im 18. und 19. Jahrhundert das Zentrum des weltweiten Walfangs.

Heute finden zwischen Cape Ann und Cap Cod gut 80 Prozent aller Whale-Watching-Touren Neuenglands statt. Zu sehen sind vor allem Finnwale, Buckelwale und Zwergwale, rein theoretisch können hier auch atlantische Nordkaper gesichtet werden, von denen es allerdings nur noch wenige Hundert gibt. Die besten Chancen hat man etwas weiter nördlich, in den Gewässern zwischen Maine und Nova Scotia in Kanada.

Der Stellwagen Bank National Marine Sanctuary wird von allen umliegenden Häfen angelaufen – Provincetown, Plymouth, Gloucester und zunehmend auch direkt von Boston aus, einige Anbieter starten auch in Rhode Island und Nantucket.

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Die Saison beginnt im April und endet im Oktober, Hauptzeit ist Juli und August, hier werden meist drei Touren pro Tag mit je drei bis vier Stunden Dauer angeboten. Die meisten Anbieter nutzen große Boote mit Platz für 100 bis 400 (!) Passagiere. Etwas weiter nördlich in New Hampshire und Maine ist weniger los, hier kann man auch mit kleineren Booten rausfahren.

Auch weiter südlich kann man fast überall an der Ostküste – New Jersey, Delaware, Virginia, North Carolina, Georgia – Wale beobachten, meist ebenso wie an der Stellwagen Bank Finnwale, Buckelwale, Delfine und sehr, sehr gelegentlich auch Nordkaper.

Hauptsaison ist zwischen Mai und September, die Wale sind aber nicht ganz so häufig zu sehen wie weiter im Norden, viele Anbieter berichten von Sichtungen bei nur jeder zweiten Tour. Oftmals gibt es Touren, bei denen es vor allem um die Landschaft allgemein geht und Wale eher nebenbei gesichtet werden.

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To Do NEW ENGLAND

Neuengland ist der mondäne Badeort der USA. Hier gibt es vor allem endlose weiße Sandstrände und über 150 Leuchttürme. Und immer auch einen eindrucksvollen Blick in die Geschichte des Landes.

Neuengland ist das gesamte Gebiet im Nordosten der USA – Maine, New Hampshire, Vermont, Massachusetts, Rhode Island und Connecticut – die Bezeichnung geht auf die ersten Europäer zurück, die sich hier im 17. Jahrhundert ansiedelten. Siedler, Farmer, Seefahrer, in Neuengland ist ein Blick in das Amerika des 18. und 19. Jahrhunderts möglich, auch heute noch.

Entlang der Küste liegen weltberühmte Küstenstädtchen und Badeorte, vor allem Newport in Rhode Island, New Bedford in Massachusetts oder Provinceton auf Cape Cod. Newport war im 19. Jahrhundert ein prächtiger Badeort, an dem sich die Reichen der Ostküste ihre luxuriösen Herrenhäuser errichten ließen, heute gilt die Stadt als Segelhauptstadt der USA.

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Fotos: istock/OlegAlbinsky, istock/DenisTangneyJr, istock/Kenneth Wiedemann, istock/Kenneth Wiedemann, shutterstock/Greg Kushmerek, shutterstock/aceshot1, istock/Kenneth Wiedemann, shutterstock/Gergo Orban, istock/Kenneth Wiedemann, shutterstock/Richard Cavalleri, istock/Kenneth Wiedemann, shutterstock/Richard Cavalleri, istock/Kenneth Wiedemann, istock/Kenneth Wiedemann, istock/Kenneth Wiedemann

Cape Cod ist vor allem durch den Badeort Hyannis als glamouröse Sommer-Residenz der Kennedy-Familie bekannt, hier liegen auch einige der schönsten Strände der gesamten USA. Mit der Fähre gelangt man von hier aus auch auf die Inseln Martha’s Vineyard (hier urlaubt z.B. gern mal Barack Obama) und Nantucket, die ebenfalls sehr beliebte Sandstrände bieten.

Der bekannteste und geschichtsträchtigste Ort an der Ostküste ist New Bedford, der Ausgangspunkt von Herman Melvilles Moby Dick. Wer etwas über den Walfang des 19. Jahrhunderts erfahren will, muss hierher kommen. New Bedford war damals einer der reichsten und prächtigsten Orte der Welt, dieser Reichtum lässt sich auch heute noch zumindest erahnen. Überall in der Stadt finden sich Hinweise auf die (damals noch) ruhmreiche Walfang-Industrie der Stadt. Im Walfang-Museum erfährt man alles über diese Zeit.

»New Bedford war der Ausgangspunkt von Herman Melvilles Moby Dick. Wer etwas über den Walfang des 19. Jahrhunderts erfahren will, muss hierher kommen.«

Was es entlang der Küste Neuenglands neben weißen Sandstränden vor allem gibt: Leuchttürme in jeder Farbe und Form. Über 150 stehen hier, die meisten in Maine und Massachusetts, zwei sogar in Vermont, obwohl Vermont nicht mal am Meer liegt, jeder für sich einzigartig, viele kann man besichtigen, in manchen kann man sogar übernachten.

Im Sommer lässt sich Whale Watching in Neuengland also bestens mit einem (luxuriösen) Badeurlaub kombinieren. Vielleicht ist aber auch ein Besuch gerade zum Ende der Whale-Watching-Saison hin interessant – denn der Indian Summer ist an der nordamerikanischen Ostküste mit seiner Fülle an Laubbäumen besonders intensiv. Beste Zeit: Oktober.

Der einzige Nationalpark Neuenglands ist der Acadia National Park in Maine mit gut 200 Kilometer meist leichten Wanderwegen, der Park liegt direkt an der felsigen Küste, das Meer ist allgegenwärtig. Die Park Loop Road führt 43 Kilometer lang durch den Park, vorbei an Cadillac Mountain, dem höchsten Berg der nordamerikanischen Atlantikküste. Wer etwas Glück hat, kann hier auch Elchen begegnen – die besten Chancen hat man in den frühen Morgenstunden.

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