NORWEGEN

Egal ob aus Whale-Watching- oder aus landschaftlicher sicht: norwegen ist schwer zu toppen. zu jeder Jahreszeit.

Foto: Shutterstock

wale: Norwegen

Lofoten und Vesterålen, weit im Norden Norwegens, sind das ganze Jahr über ein perfekter Ort für Whale Watching: Während man im Sommer sehr verlässlich Pottwale beobachten kann, sind die fischreichen Fjorde im Winter voller Orcas und Buckelwale.

Whale Watching ist in Norwegen vor allem im Norden möglich: Die Lofoten und Vesterålen sind zwei ineinander übergehende, landschaftlich atemberaubende Inselgruppen 300 Kilometer nördlich des Polarkreises. Im Sommer ist es hier durchgehend hell, im Winter leuchtet das Polarlicht am Himmel – beides phantastische Bedingungen für einen Whale-Watching-Trip.

Im Sommer ist der wichtigste Ort die kleine Hafenstadt Andenes ganz im Norden der Vesterålen. Hier leben nur ca. 3.000 Menschen, pro Jahr sind allerdings über 15.000 Touristen in der Stadt, um die Pottwale zu sehen, die das ganze Jahr über in den Gewässern von Andøya leben und daher mit großer Verlässlichkeit beobachtet werden können.

Gut 50 Prozent aller norwegischen Waltouren starten im Sommer von Andenes und dem kleinen Nachbarort Stø aus. In Andenes gibt es auch ein sehr gutes und informatives Walzentrum mit lebensgroßen Modellen. Pottwale sind am besten zwischen Juni und August zu beobachten, gelegentlich auch Pilotwale, Zwergwale und verschiedene Delfine.

Ein Pottwal taucht im schönsten arktischen Licht vor der Küste von Andenes ab. Pottwale sind das ganze Jahr über hier zu sehen. Foto: Oliver Dirr / Whaletrips

Die andere Hälfte der norwegischen Waltouren findet im Winter in den vielen Fjorden der Lofoten und Vesterålen statt. Hier sind mit großer Verlässlichkeit viele Orcas und Buckelwale zu sehen, gelegentlich auch Finnwale. Sie alle folgen dem Hering, der sich im Winter zu Millionen in den Fjorden aufhält.

In den letzten Jahren scheint der Hering von Jahr zu Jahr weiter nordwärts zu ziehen – und mit ihm die Wale. Während vor einigen Jahren vor allem der Tysfjord nahe Narvik das Hauptziel der winterlichen Whale Watcher war, waren es anschließend vor allem die Fjorde von Senja und Tromsø etwas weiter nördlich – ab dem Winter 2017 / 2018 zogen die Wale sogar noch weiter nach Norden, bis hoch nach Skjervøy.

Foto: Oliver Dirr / Whaletrips

TO DO: NORWEGEN

Mit ihren dramatischen Steilküsten und karibischen Stränden gehören die Lofoten und Vesterålen hoch im Norden Norwegens zu den spektakulärsten Inseln der Welt. Im Sommer kann man Papageientaucher beobachten, im Winter tanzen die Polarlichter am Himmel.

Die Lofoten & Vesterålen sind wegen ihrer steil abfallenden Felsklippen, tiefen Fjorde, karibisch anmutenden Strände und malerischen Fischerdörfchen weltberühmt. Je weiter südlich man reist, desto dramatischer werden die Berge (und anspruchsvoller die Wanderwege). Aufgrund des Golfstroms ist das Klima trotz der hohen Breitengrade gemäßigt, im Sommer kann es durchaus 20°C warm werden, im Winter ist es selten kälter als -15°C.

Im Sommer sind die Inseln eines der spektakulärsten Wandergebiete der Welt, im Winter kann man hier hervorragend mit dem Hundeschlitten fahren. Die schönsten Orte sind Hamnøy, Reine, Nusfjord, Svolvaer und Henningsvaer im Süden sowie Andenes und Bleik ganz im Norden. Die spektakulärste Aussicht hat man vom Reinebringen aus, dem Signature-Berg der Lofoten.

Die Inselgruppe liegt oberhalb des Polarkreises, daher geht die Sonne im Sommer nicht unter und im Winter nicht auf. Zwischen Mitte Mai und Mitte Juli ist es in der Gegend um Tromsø 24 Stunden lang hell, von Ende November bis Mitte Januar dämmert es nur zwischen 10 und 15 Uhr. Je weiter man nach Norden kommt, desto stärker und länger sind auch Mitternachtssonne und Polarnacht.

Im Winter hat man in der gesamten Gegend sehr gute Chancen, Polarlichter zu sehen – alles was es braucht, sind klare Nächte und ausreichend Sonnen-Aktivitäten. In Svolvaer gibt es ein Polarlicht-Center, in dem man sich für mehrere Tage einquartieren kann, um alles über das Aurora Borealis zu lernen.

Norwegen ist das Land der Elche. Die scheuen Riesen können am besten im frühen Morgengrauen oder in der Abenddämmerung beobachtet werden – man begegnet ihnen nur auf dem Festland, mit etwas Glück auch auf den Vesterålen, nicht jedoch auf den Lofoten.

Die Hurtigrute, die alte Postschifflinie, verbindet seit über Hundert Jahren den Süden Norwegens mit dem nach wie vor etwas abgelegenen Norden. Die zwölftägige Reise entlang der spektakulären norwegischen Küste gilt als eine der schönsten Seereisen der Welt. Die Schiffe fahren bis zum Nordkap und zurück und halten unterwegs in allen wichtigen Häfen (z.B. Ålesund, Trondheim, Tromsø) und fahren tief in den Geiranger- und Trollfjord hinein.

Unterwegs werden zahlreiche Ausflüge angeboten. Man kann auch nur einzelne Teilstücke buchen, für kürzere Strecken auch ohne Kabine. Das älteste und nostalgischste Schiff ist die MS Lofoten, 1964 in Oslo vom Stapel gelaufen. Ausgangspunkt ist Bergen, mit den vielen bunten Holzhäuschen und verwinkelten Gassen, dem alten Handelskontor Bryggen und den Wandergebieten in den umliegenden Bergen die vielleicht schönste Stadt Norwegens.

Norwegen ist vor allem das Land der Elche und Rentiere. Die scheuen Elche können am besten im frühen Morgengrauen oder der Abenddämmerung beobachtet werden, man sieht sie nur auf dem Festland, auch auf den Vesterålen, nicht aber auf den Lofoten. Rentiere gibt es vor allem in den tundra-artigen Gebieten des hohen Nordens und auf Spitzbergen.

Der Dovrefjell Nationalpark ist zudem einer der wenigen Orte auf der Welt, wo man die urzeitlich anmutenden Moschusochsen beobachten kann (am besten auf geführten Wanderungen zwischen Juni und September). Von der Spitze der Vesterålen aus, Bleik und Andenes, kann man Puffins beobachten, Papageientaucher, die aufgrund ihrer permanenten Hektik und Tolpatschigkeit auch Clownsvögel genannt werden.

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Weiter im Süden liegen mit Geirangerfjord, Preikestolen und Kjeragbolten die drei bekanntesten norwegischen Wahrzeichen: Der Geiranger ist ein von gigantischen Felswänden umsäumter Fjord ca. 200 Kilometer nordöstlich von Bergen, der gut 15 Kilometer ins Landesinnere reicht. Passagiere der Hurtigrute steigen oft hier aus und fahren über Land weiter zum nächsten Hafen, um von oben die phantastische Aussicht über den Fjord zu genießen.

Der Preikestolen ist eine gigantische Felsplattform in der Nähe von Stavanger, die gut 600 Meter steil bergab fällt und von der aus man einen großartigen Blick über den Lysefjord hat. Beinahe gegenüber liegt der Kjeragbolten, ein eiförmiger Monolith, der zwischen zwei Felswänden 1.000 Meter über dem Lysefjord klemmt. Außerdem toll: Die Fahrt mit der Bergenbahn zwischen Oslo und Bergen gilt als eine der schönsten szenischen Bahnfahrten der Welt.

Knapp Tausend Kilometer nördlich vom norwegischen Festland liegt die arktische Inselgruppe Spitzbergen (norwegisch: Svalbard, kalte Küste), von hier aus sind es nur noch 500 Meilen bis zum Nordpol (mit dem Eisbrecher). Auf der Insel leben ca. 2.500 Menschen und 3.500 Eisbären, einfach alles hier dreht sich um Eisbären – Spitzbergen ist einer der besten Orte der Welt, um Eisbären (und Walrosse) zu beobachten. Neben Longyearbyen, der größten Siedlung, gibt es zwei russische Siedlungen, Barentsburg und Pyramiden, beide komplett aus der Zeit gefallen.

Weiter im Norden liegt Ny-Ålesund, eine Station mit einer Handvoll Forschern aus aller Welt. Ansonsten gibt es auf Spitzbergen nur Berge, Gletscher, Fjorde und Eis. Im Landesinneren bewegt man sich mit Schneemobilen voran, Touristen umfahren die Insel meist mit dem Schiff, Straßen gibt es außerhalb Longyearbyens nicht. Im Norden der Insel kann man bei guten Eisbedingungen den 80. Breitengrad überqueren, das geht nicht an vielen Orten auf der Welt.

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